Regionale Netzwerke

Regionale Netzwerke

Die Möglichkeit zur Bildung regionaler Netzwerke wurde den Mitgliedskommunen 1993 gegeben. Seitdem haben sich fünf Netzwerke gebildet. Die Zusammenarbeit im regionalen Netzwerk macht die Zielsetzung des Gesundes Städte-Netzwerkes auf örtlicher Ebene lebendig, stärkt das Engagement von KoordinatorInnen und SelbsthilfevertreterInnen, schützt sie vor der Vereinzelung in den Kommunen und stärkt dabei den Standort der Gesundheitsbehörden im Feld der allgemeinen kommunalen Politik. Die Zusammenarbeit der Mitgliedskommunen wird mit regelmäßigen Begegnungen im Rahmen von Sitzungen, Veranstaltungen und Projekten fortgesetzt und mit der Erwartung geführt, dass diese Arbeit in den Regionen fortgesetzt werden kann.

Susanne Bogenhardt, Gesundheitsamt Lübeck

 

HEREUN

Das kleinste der regionalen Netzwerke mit den Mitgliedern Herne, Essen und dem Kreis Unna ist ein Kind des Ruhrgebiets und wurde als erster regionaler Zusammenschluss im Herbst 1996 gegründet. Es versteht sich als ein Verbund, der fruchtbare Kooperationen sucht und Kooperation anbietet. HEREUN organisiert eine Reihe von eigenen Veranstaltungen wie Symposien und Fachtagungen, richtet aber auch Workshops auf Tagungen anderer Veranstalter aus. Ein besonderer Themenschwerpunkt der Arbeit sind die Methoden der Analyse und Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Konzepte. Des Weiteren wurde die kommunale Kooperation zum Thema „Migration und Gesundheit“ intensiviert.

HEREUN

Klaus Winkler, Stadt Herne, Fachbereich Gesundheit, Tel. 02323 / 164574

 

Regionalverbund Gesunde Städte-Netzwerk Berlin

In dem 1999 gegründeten und mitgliederstärksten regionalen Netzwerk kooperieren die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz sowie die Berliner Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Neukölln, Pankow, Treptow-Köpenick und Tempelhof-Schöneberg. Partner des Netzwerkes sind die Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung sowie die Fachstelle für Prävention und Gesundheitsförderung von Gesundheit Berlin e.V.. Zur Umsetzung der 2005 beschlossenen Leitlinien für eine „Gesunde Stadt“ Berlin wurden Indikatoren formuliert und zur Diskussion gestellt. Die Umsetzung des Berliner Appells und Stärkung der Gesundheitsförderung als Querschnittsaufgabe sind weitere Schwerpunkthemen des Regio-Verbunds Berlin.

Regio-Verbund Berlin

Ingrid Papies-Winkler, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin,
E-Mail: Ingrid.Papies-Winkler@ba-fk.verwalt-berlin.de

Wolfgang Hardt, Selbsthilfekontaktzentrum Neukölln-Nord,
E-Mail: info@selbsthilfe-neukoelln.de

 

Mecklenburg-Vorpommern/Schleswig-Holstein

Das Nordlicht der regionalen Netzwerke wurde 1999 gegründet und trifft sich seitdem ein- bis zweimal jährlich. Ihm gehören aktuell die Kommunen Flensburg, Garz/Rügen, Greifswald, Kiel,  Lübeck, Rostock und der Kreis Segeberg an. Im Jahr 2008 hat das regionale Netzwerk die Kooperation mit den Landesvereinigungen für Gesundheitsförderung in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gesucht. Weiterhin arbeitet das Netzwerk an der Umsetzung des 9 Punkte-Programms sowie des Aktionsprogramms und begleitet die aktuellen Projekte der Mitgliedskommunen. Für die Weiterentwicklung des regionalen Netzwerkes haben sich die Mitgliedskommunen ein Leitbild gegeben, das die Ziele  für das Selbstverständnis der KoordinatorInnen und der SelbsthilfevertreterInnen in den gesunden Städten und Regionen abbildet.

Mecklenburg-Vorpommern/Schleswig-Holstein
Dr. Martin Oldenburg, Stadt Flensburg, Gesundheitsamt,
E-Mail: oldenburg.martin@flensburg.de

 

Rheinland-Pfalz/Saarland

Das Regionale Netzwerk Rheinland-Pfalz wurde 2005 ins Leben gerufen und 2008 um das Saarland erweitert. Derzeit hat das Netzwerk mit den Städten Kaiserslautern, Mainz, Saarbrücken,Trier und Völklingen fünf Mitglieder. Vernetzung und Austausch werden praktisch mit städteübergreifenden gemeinsamen Veranstaltungen umgesetzt. Auf den zwei bis drei jährlichen Versammlungen wird die weitere Umsetzung des Aktionsprogramms besprochen, Mitgliederversammlungen, Symposien und Sitzungen des Sprecherinnen- und Sprecherrats ausgewertet. Das regionale Netzwerk bemüht sich, weitere Mitglieder aus der Großregion für das Gesunde Städte-Netzwerk zu werben. In einem seiner zukünftigen Arbeitsschwerpunkte möchte sich das regionalen Netzwerk mit Gesundheit und soziale Lage auseinander setzen.  

Rheinland-Pfalz/Saarland

Christiane Gerhardt, KISS Mainz, E-Mail: christiane.gerhardt@kiss-mainz.de

 

Brandenburg

Das im Jahr 2006 gegründete regionale Netzwerk umfasst fünf Kernmitglieder: Bad Wilsnack, Frankfurt an der Oder, Potsdam, Stadt Meyenburg und Wittstock/Dosse. Diese treffen sich einmal jährlich unter Einbindung von assoziierten Partnern, darunter der Stadt Brandenburg an der Havel, kreisangehörigen Städten und dem Städte- und Gemeindebund Brandenburg. Auf den Tagungen sind auch Landkreise und deren Gemeinden willkommen, die noch nicht formelle Mitglieder im Gesunde Städte Netzwerk sind, aber an einer strategischen Kooperation in der Gesundheitsförderung nachhaltig interessiert sind. Das Regionale Netzwerk beschäftigt sich mit erfolgreichem Netzwerkaufbau, der Erprobung von Gesundheitsprojekten sowie der überregionalen Zusammenarbeit, unter anderem nach Polen, als auch dem Austausch über Projekte und deren Erfolg.

Brandenburg

Gerhard Meck, Stadtverwaltung Potsdam, Gesunde Städte Netzwerk & Betriebliche Gesundheitsförderung, E-Mail: Gerhard.Meck@rathaus.potsdam.de